PV-Ertragsrechner – Solarertrag nach Stadt berechnen
Stundengenaue PV-Simulation mit 5 Jahren echter Wetterdaten: Ertrag, Eigenverbrauch, Speicher und Amortisation – validiert gegen PVGIS.
Stundengenaue Simulation mit echten Wetterdaten
Alle Ergebnisse sind Simulationen auf Basis historischer Wetterdaten (PVGIS, Gemeinsame Forschungsstelle der EU) und etablierter Modelle. Lokale Verschattung, Schnee, modulspezifische Eigenschaften und das künftige Wetter können zu Abweichungen führen. Kein Ersatz für eine fachkundige Vor-Ort-Planung.
Der Wetterdienst ist gerade nicht erreichbar – die Ergebnisse beruhen auf einer Klarhimmel-Klimaschätzung und sind ungenauer.
Gesamte Spitzenleistung aller Module (kWp). Ein typisches Modul hat heute 400–450 Wp.
Himmelsrichtung, in die die Module zeigen. Ziehe den Griff am Kompass oder wähle eine Vorgabe. Die farbigen Linien zeigen den Sonnenverlauf an deinem Standort zur Sonnenwende und Tagundnachtgleiche.
Winkel zwischen Modul und Horizontale. 0° = flach, 90° = Fassade. Typische Schrägdächer: 30–45°.
Bestimmt, wie gut die Module gekühlt werden. Freistehende Module bleiben am kühlsten, Indach-Module werden am heißesten und verlieren mehr Ertrag.
Kabel, Wechselrichter, Verschmutzung und Mismatch. 14 % ist der PVGIS-Standardwert; moderne Anlagen erreichen oft 10–12 %.
Maximale AC-Leistung. Ist sie kleiner als die Modulleistung, werden Spitzen abgeregelt. 0 = keine Begrenzung.
Anteil des Lichts, den die Umgebung auf die Module zurückwirft (Albedo). Wichtig vor allem bei steilen Modulen.
Jährlicher Stromverbrauch ohne Wärmepumpe und E-Auto. Simuliert mit dem BDEW-Standardlastprofil H0.
Jährlicher Stromverbrauch einer Wärmepumpe. Verteilt nach den tatsächlichen stündlichen Außentemperaturen an deinem Standort.
Nutzbare Kapazität. Simuliert mit 90 % Gesamtwirkungsgrad, 0,5 C Leistung und Standby-Verbrauch.
Gib links deinen Verbrauch ein, um Eigenverbrauch und Autarkie zu sehen.
Versicherung, Wartung, Zähler, Rücklage für den Wechselrichter – in % der Investition pro Jahr.
Vereinfachtes Modell ohne Finanzierung, Steuern oder Förderung. Die Einspeisevergütung wird als konstant angenommen.
Einstrahlung auf das Modul: anisotropes Himmelsmodell nach Perez (1990) für das diffuse Licht plus Direktstrahlung und Bodenreflexion – der Standard professioneller Planungstools.
Reflexionsverluste: Einfallswinkel-Modell nach Martin & Ruiz: Bei flachem Lichteinfall reflektiert das Modulglas mehr Licht.
Modultemperatur & Wirkungsgrad: Faiman-Temperaturmodell und Huld-Wirkungsgradmodell für kristallines Silizium – identisch mit PVGIS der EU-Kommission (JRC).
System & Wechselrichter: Systemverluste, Verschattung und Wechselrichter-Grenze werden in jeder Stunde angewendet.
Verbrauch & Speicher: BDEW-Standardlastprofil H0 mit den realistischen Schwankungen eines einzelnen Haushalts von Tag zu Tag und innerhalb jeder Stunde (kalibriert an der HTW Berlin), Wärmepumpe nach den tatsächlichen Stundentemperaturen, E-Auto-Laden und Batteriespeicher (90 % Gesamtwirkungsgrad) Stunde für Stunde simuliert.
Validiert gegen PVGIS
Wir haben unser Modell mit PVGIS 5.3 verglichen, dem Referenzwerkzeug der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU – auf exakt denselben Stunden (2019–2023), 1 kWp, 35° Neigung (Sydney 30°), Ausrichtung zum Äquator, 14 % Verluste.
Jahresertrag in kWh/kWp. Die kleine, gleichbleibende Differenz stammt vom Himmelsmodell: Wir nutzen für das diffuse Licht das Perez-Modell, PVGIS das einfachere Muneer-Modell.